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Fühl-Dich-fit!

Insbesondere in Vorträgen und Tagesworkshops zur Gesundheitsfürsorge
vermittle ich das Fühl-Dich-fit!-Programm.

Fühl-Dich-fit! hat dabei eine Doppelbedeutung:

  1. Es geht darum, sein Wohlbefinden nicht in die Zukunft zu verschieben,
    sondern bereits in der Gegenwart einen möglichst positiven Bezug zu
    seinem eigenen Körper zu haben.
  2. Meine eigene schmerzliche Erfahrung hat mir gezeigt, dass positiven Denken
    allein nicht funktioniert – im schlimmsten Falle kommt es sogar zu einer
    Verschlimmerung der eigenen Befindlichkeit. Deshalb verrate ich im FDF-Programm
    die Geheimnisse des positiven FÜHLENS.

Beispiel zur Illustration meiner Vorträge/Workshops:

Die Problematik beim gängigen positiven Denken besteht darin, dass wir Menschen
auf Grund unserer Lerngeschichte mit an sich positiven Worten etwas Negatives assoziieren.
Zum Beispiel könnte der Begriff “Team” von  Mitarbeitern gleichsetzt werden  mit endlosen Diskussionen,
heimlichem Konkurrenzdenken etc. – Wenn nun der an sich positive Wert des “Teamgeists” angesprochen wird,
so wird auch er negativ belegt.

Das Problem des positiven Denkens besteht darin, dass sich auf Grund der eigenen Lerngeschichte
die Bedeutung von Begrifflichkeiten UMGEKEHRT hat. Dieses Phänomen ist bekannt, aber noch längst nicht
in seiner vollen Tragweite. In der Motivationspsychologie wird die Anstrengungsvermeidungsmotivation
beschrieben: Ziel der Anstrengungsvermeidung ist es, Frustrationen in dem Leistungsgebiet zu vermeiden,
wo man früher einmal Enttäuschungen erlebt hat.

Ergo: Wenn Mitarbeiter probieren, im Rahmen ihres ALTEN Gedankengebäudes “positiv” zu denken,
werden sie - auf Grund all der negativen Assoziationen, die in praktisch jedem Hinterkopf lagern -
nicht zum gewünschten Erfolg kommen.

Wie sieht die Lösung aus? Wahrhaft positives Denken kann NUR im Einklang mit der Intuition gelingen.
Intuition bedeutet dabei, dass die Mitarbeiter NEU HINFÜHLEN zu einer Sache.

Weiteres praktisches Beispiel:

Immer häufiger kommt es vor, dass Mitarbeiter gar nicht befördert werden wollen. Die Vorstellungen davon,
was es heißt, eine “Führungsposition” inne zu haben, sind negativ gefärbt. Mit Hilfe des NEUEN FÜHLENS
kann eine neue Einstellung gewonnen werden.